Veranstaltungen

| Mein Weg aus der rechtsextremen Szene – Gespräch mit Felix Benneckenstein | Anklam

Felix Benneckenstein war ein Neonazi. Im Gespräch berichtet er, was ihn an der Szene begeisterte und warum er nach zehn Jahren den Ausweg suchte. Dazu laden wir alle Interessierten in den DemokratieLaden ein. Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Zusammenarbeit mit der Mecklenburger AnStiftung.

Felix Benneckenstein sang als Liedermacher „Flex“ völkische Lieder, organisierte Veranstaltungen und war Redner auf Demonstrationen. Benneckenstein war ein politischer Aktivist, der viele der typischen Aufgaben im Sinne einer Ideologie übernahm, die die Demokratie ebenso ablehnt wie Menschen, die nicht einer vermeintlichen „Herrenrasse“ angehören. Was faszinierte den damals jungen Mann an der rechtsextremen Szene? Wie reagierte das katholische Elternhaus auf seine politischen Ansichten? Wie ließ sich die Behinderung des Bruders mit sozialdarwinistischen Thesen vereinbaren? Warum stieg er nach zehn Jahren aus?

Der DemokratieLaden lädt alle Interessierten zu einem Gespräch über das Leben in rechtsextremen Subkulturen ein. Benneckenstein berichtet davon, wie er und seine Frau, die aus einer Familie stammt, die ihre rechtsextreme Gesinnung seit mehreren Generationen kultiviert hat, ein neues Leben begannen. Mit ihm wollen wir auch darüber sprechen, wie man den Ausstieg aus der Szene unterstützen kann.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

| Autorenlesung mit Igal Avidan: Mod Helmy – wie ein arabischer Arzt Juden vor der Gestapo rettete | Pasewalk

Unter denjenigen, die Juden retteten und die Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ehrt, ist der ägyptische Arzt Mod (Mohamed) Helmy, der in Berlin lebte und praktizierte. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Stadtbibliothek, Grünstr. 59 Pasewalk, Beginn: 19 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Eine Veranstaltung DemokratieLaden Anklam in Zusammenarbeit mit der Stadt Pasewalk.

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

| Pasewalker Gespräche III: Unsere Region in 20 Jahren – Traumstadt Pasewalk | Pasewalk

Gemeinsam mit der Initiative „Pasewalk hilft!“ und ihren Unterstützern laden wir Sie zu einem regionalen Austauschforum von Bürgern und Experten ein.

Von 9.30 bis 16 Uhr im Kulturforum "Historisches U".

Wie wollen wir leben? Schon heute können wir darüber mitentscheiden, ob Pasewalk und das Umland in zwanzig Jahren ein lebenswertes Zuhause für Alt und Jung sein werden. Am Sonnabend, den 9. Juni, lädt die Initiative „Pasewalk hilft“ zusammen mit dem DemokratieLaden Anklam und der Stadt Pasewalk alle Interessierten ab 9:30 Uhr in das Kulturforum Historisches U ein, um gemeinsam einen Tag lang die Traumstadt Pasewalk und das Leben in der Region in zwanzig Jahren zu entwerfen. Experten aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Ehrenamt teilen ihr Wissen, Bürgerinnen und Bürger aller Generationen ihre Vorstellungen und Ideen. Zusammen diskutieren sie mögliche Wege in eine Zukunft, in der Familie, Arbeit, Freizeit, Umwelt, Digitalisierung und Globalisierung keine Widersprüche sind.

Auch die Jüngsten haben Gelegenheit, ihre Zukunftsträume zu Papier zu bringen. Die Kinderakademie von Angela Janz lädt Kinder dazu ein, zu malen und zu zeichnen und die entstandenen Zukunftsbilder am Ende allen Teilnehmern der Pasewalker Gespräche vorzustellen.

Für Gäste, die mit der Bahn anreisen, haben die Veranstalter einen kostenlosen Fahrdienst-Service organisiert, der auch am Markt Halt macht. Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr pendelt der Kleinbus ständig zwischen Bahnhof und dem Veranstaltungsort. Zurück geht es ab 15:30 Uhr auf die gleich Weise.

Nähere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.