Veranstaltungen

| Tischgespräch und Live-Musik beim Interkulturellen Spätsommerfest | Anklam

Alle Anklamer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zum TISCHGESPRÄCH bei leckerer Suppe und einem Konzert der Band Strom&Wasser. Eine Veranstaltung der Stadt Anklam in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem DemokratieLaden Anklam in der Südtstadt. Beginn: 14 Uhr.

Ab 14 Uhr: Bei Suppe miteinander reden

Unter dem Motto "Miteinander reden ist besser als übereinander – Wir löffeln unsere Suppe gemeinsam aus" können Sie mit Anklamer Politikern und allen anderen Gästen in lockerer Atmosphäre beim Löffeln der Suppe ins Gespräch kommen und sich persönlich kennenlernen. Alle Anklamer Bürgerinnen und Bürger, auch Sie und Ihre Nachbarn, sind herzlich eingeladen zum TISCHGESPRÄCH. Die Suppe wird natürlich gratis ausgeschenkt.

Ab 16 Uhr: Live-Konzert auf der Festbühne Südstadt

"Strom & Wasser" mit Heinz Ratz machen nicht nur tolle Musik. Ihr hoher Gute-Laune-Faktor und die wilde Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten zieht das Konzertpublikum in den Bann. Und auch ihre Aktionen sind spektakulär:1000 km sind sie für Obdachlose durch die Republik gelaufen, 800 km für den Artenschutz durch deutsche Flüsse geschwommen, fast 7000 km für Flüchtlinge durch die Lande geradelt - um dann mit Weltklasse-Musikern auf Tour zu gehen.

| Musawah – Der Kampf um Gleichberechtigung im Islam | Greifswald

Eine Film- und Diskussionsveranstaltung mit der Politikwissenschaftlerin und Filmemacherin
Dr. Dana Fennert im Sozio-Kulturellen Zentrum St. Spiritus, Lange Str. 49/51, 17489 Greifswald. Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei!

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Kooperation mit dem Sozio-Kulturellen Zentrum St. Spiritus.

Das länderübergreifende, feministische Netzwerk "Musawah: Für Gleichberechtigung in der muslimischen Familie" ist bestrebt, muslimische Familiengesetze zu reformieren. Es befindet sich dabei in einer energischen Auseinandersetzung mit seinen Widersachern, den Vertretern der ebenfalls internationalen Pro-Familie-Bewegung. In Malaysia steht die Frauenrechts-organisation "Sisters in Islam", die eine Schlüsselrolle innerhalb "Musawahs" spielt, einfluss-reichen Gegnern gegenüber. In Marokko konnte das Familienrecht bereits erfolgreich reformiert werden, was dem Netzwerk als positives Beispiel dient. Während "Musawah" die Gleichberechtigung von Frauen und Männern als göttliches und islamisches Ordnungsprinzip versteht, betrachten die Gegenspieler die rechtliche und politische Unterscheidung von Mann und Frau als natürliche Bestimmung. Sie wollen die traditionelle Familie schützen und versuchen, die Arbeit von "Musawah" zu behindern. Der Film zeigt die entgegengesetzten Positionen anhand zahlreicher Interviews und dokumentiert die Entstehung dieser sozialen Bewegungen.

Dr. Dana Fennert studierte Politikwissenschaft und Philosophie und arbeitete 2008 als Projektassistentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rabat (Marokko). Ihre Dissertation Islamischer Feminismus versus Pro-Familie-Bewegung erschien 2015; derzeit leitet sie das Büro der Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung und Strukturforschung (genres) in Greifswald.

Näheres zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

| Alternativlos in Europa? Deutschlands Streit mit den Nachbarn | Greifswald

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. em. Dr. Jakob Rösel und PD Dr. Christian Schweiger. Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, Martin-Luther-Str. 14, Greifswald. Beginn 17.30 Uhr.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Kooperation mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald.

Seit der Finanzkrise 2008 ist die Rolle Deutschlands in den Nachbarstaaten der Europäischen Union zunehmend kritisch aufgenommen worden. Erregten die Verhandlungen über Hilfsprogramme für Griechenland vielerorts Unmut, so sind seit dem verstärkten Zuzug von Menschen hauptsächlich aus dem Nahen und Mittleren Osten seit 2015 vor allem aus osteuropäischen Staaten kritische Stimmen zu vernehmen. Mancher führt gar das Votum der Briten für den Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der EU auf diese Umstände zurück.Wir wollen der Frage nachgehen, welche Ziele die Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren europapolitisch verfolgte, wie sie diese begründete und welche strategischen Fehler ihr von z. T. namhaften Kritikern innerhalb und außerhalb Deutschlands vorgeworfen werden. Schließlich wollen wir auch darüber sprechen, welchen europapolitischen Anforderungen die Bundesrepublik künftig gerecht werden muss und welche Perspektiven sich damit insbesondere im Hinblick auf Finanz- und Migrationspolitik der EU ergeben.

Die Referenten

Christian Schweiger lehrt und forscht an der Technischen Universität Chemnitz in Vertretung der Professur "Europäische Regierungssysteme im Vergleich". Promoviert in Derby (Großbritannien), beschäftigt er sich intensiv mit dem Vereinigten Königreich, mit Ursachen und Folgen der Brexit-Entscheidung von 2016, den politischen Systemen osteuropäischer Staaten der EU und den Auswirkungen der Finanzkrise auf die EU.

Jakob Rösel war Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock und gilt als Kenner von Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens sowie Südasiens. Globale Entwicklungs- und Migrationspolitik gehören neben der Außenpolitik verschiedener EU-Staaten zu seinen akademischen Schwerpunkten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

| Alternativlos in Europa? Deutschlands Streit mit den Nachbarn | Meiersberg

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. em. Dr. Jakob Rösel und PD Dr. Christian Schweiger. Meiersberg, Dorfstr. 151; Beginn 19 Uhr.

Seit der Finanzkrise 2008 ist die Rolle Deutschlands in den Nachbarstaaten der Europäischen Union zunehmend kritisch aufgenommen worden. Erregten die Verhandlungen über Hilfsprogramme für Griechenland vielerorts Unmut, so sind seit dem verstärkten Zuzug von Menschen hauptsächlich aus dem Nahen und Mittleren Osten seit 2015 vor allem aus osteuropäischen Staaten kritische Stimmen zu vernehmen. Mancher führt gar das Votum der Briten für den Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der EU auf diese Umstände zurück.Wir wollen der Frage nachgehen, welche Ziele die Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren europapolitisch verfolgte, wie sie diese begründete und welche strategischen Fehler ihr von z. T. namhaften Kritikern innerhalb und außerhalb Deutschlands vorgeworfen werden. Schließlich wollen wir auch darüber sprechen, welchen europapolitischen Anforderungen die Bundesrepublik künftig gerecht werden muss und welche Perspektiven sich damit insbesondere im Hinblick auf Finanz- und Migrationspolitik der EU ergeben.

Die Referenten

Christian Schweiger lehrt und forscht an der Technischen Universität Chemnitz in Vertretung der Professur "Europäische Regierungssysteme im Vergleich". Promoviert in Derby (Großbritannien), beschäftigt er sich intensiv mit dem Vereinigten Königreich, mit Ursachen und Folgen der Brexit-Entscheidung von 2016, den politischen Systemen osteuropäischer Staaten der EU und den Auswirkungen der Finanzkrise auf die EU.

Jakob Rösel war Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock und gilt als Kenner von Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens sowie Südasiens. Globale Entwicklungs- und Migrationspolitik gehören neben der Außenpolitik verschiedener EU-Staaten zu seinen akademischen Schwerpunkten.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.