| Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir sind ab dem 7. Januar wieder mit vielen interessanten Angeboten für Sie da und natürlich auch als Ansprechpartner für Ihre Ideen und Wünsche.

Ihr DemokratieLaden-Team

| "Mein Anklam" – Theaterwerkstatt mit Schülerinnen und Schülern der Käthe-Kollwitz-Schule | Anklam

Anklamer Schülerinnen und Schüler machen aus dem Reiseführer "Mein Anklam" zusammen mit Stipendiaten der Akademie der Künste vom 21. bis zum 25. Januar eine Theaterperformance.

Das Buch „Mein Anklam“, das Katerina Poladjan und Rolf Giegold im Juni 2018 mit Mädchen und Jungen der Regionalen Schule „Käthe Kollwitz” geschrieben und illustriert haben, wird Ausgangs- und Angelpunkt für eine Performance. Schüler interpretieren die Arbeit ihrer Mitschüler, erweitern und befragen die enthaltenen Geschichten, Bilder und Gedanken für eine theatralische und musikalische Erkundung von Anklam. Die Schriftstellerin Katerina Poladjan und der Autor und Regisseur Henning Fritsch begleiten die spielerische Fortschreibung der Auseinandersetzung der Kinder mit ihrer Stadt.

 

Die Stipendiaten der Akademie der Künste:

Henning Fritsch, geboren 1972 in Kassel, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie. Er ist Öffentlichkeitsarbeiter, Regisseur, Redakteur und realisiert gemeinsam mit Katerina Poladjan Projekte zwischen Literatur und Theater.

Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren, kam als Kind nach Deutschland und lebt heute in Berlin. 2011 erschien ihr vielgelobter Debütroman «In einer Nacht, woanders». Mit «Vielleicht Marseille» war sie für den Alfred-Döblin-Preis nominiert, ebenfalls 2015 wurde sie zum Ingeborg-Bachmann-Preis nach Klagenfurt eingeladen.

| Rechtsextremisten und Rechtspopulisten – wer sie sind und was sie wollen | Greifswald

Der DemokratieLaden Anklam und die EWN-Senioren Greifswald laden alle Interessierten herzlich ein zu Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Richard Stöss im Tagungzentrum der Berufsbildungswerke Greifswald, Pappelallee 2 (Eingang über die Warschauer Straße).

Beginn: 15 Uhr; der Eintritt ist frei.

Begriffe wie Rechtsextremismus und Rechtspopulismus verschwimmen in der öffentlichen Debatte häufig. Rechte Kameradschaften und Parteien wie die NPD sind schon lange als verfassungsfeindlich bekannt. Neuerdings scheint die Lage jedoch unübersichtlich: Reichsbürger stellen die Legitimität der Bundesrepublik in Frage, Identitäre sorgen mit öffentlichen Aktionen für Aufsehen, einschlägige Verlage und Intellektuelle erregen mit umstrittenen Thesen viel Aufmerksamkeit und Bürgerbewegungen wie PEGIDA üben auf Teile der gesellschaftlichen Mitte Anziehungskraft aus. Im Spektrum politischer Parteien gewinnen rechtsextreme Personen und Gruppen an Einfluss, wie es vor nur einem Jahrzehnt noch nicht vorstellbar war.

Der Politikwissenschaftler Richard Stöss gibt einen Überblick: Wer oder was gilt eigentlich als rechtsextrem? Wo lässt sich die Grenze zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ziehen? Was sind aktuell relevante Gruppen? Worin unterscheiden sie sich und wo gibt es personelle und organisatorische Überschneidungen? Welche Gefahr geht von den Extremisten aus? Kann man überhaupt von einer geschlossenen Szene ausgehen? 

Diese und weitere Fragen besprechen wir mit dem emeritierten Professor Dr. Richard Stöss. Stöss forschte und lehrte u. a. am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Sein Forschungsinteresse widmete er dem Parteiensystem der Bundesrepublik und gilt seit Jahrzehnten insbesondere als Experte der Geschichte und Entwicklung von Gruppierungen der extremen politischen Rechten.

| 1. Stadtgespräch in Pasewalk | Pasewalk

Ein Austauschforum für Bürgerinnen und Bürger mit der Bürgermeisterin, dem Stadtpräsidenten, Politikerinnen und Politikern der Stadt Pasewalk mit Unterstützung des DemokratieLaden Anklam.

Im Rathaus, Haußmannstr. 85 Pasewalk. Beginn 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Miteinander reden ist besser als übereinander - das leuchtet ein, wird aber viel zu wenig praktiziert, finden sowohl Bürger als auch politische Vertreter.Wer ist eigentlich wofür in der Stadt zuständig? Wer hat welche Rechte, Pflichten und Möglichkeiten? Vor allem aber, wie schaffen wir es, gut miteinander ins Gespräch und auch ins Handeln zu kommen? Das zu klären und zu diskutieren laden wir Sie herzlich ein zum 1. STADTGESPRÄCH in Pasewalk.

Mit dem Austauschforum STADTGESPRÄCH wollen wir alle Interessierten ins Gespräch bringen, die an einem konstruktiven Austausch zum Leben in Pasewalk und den Angelegenheiten der Stadt teilhaben wollen.

Am STADTGESPRÄCH beteiligen sich:

Sie als Bürgerin und Bürger der Stadt Pasewalk,

Sandra Nachtweih, Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk,

Norbert Haack, Stadtpräsident der Stadt Pasewalk,

Mitglieder der Stadtvertretung Pasewalk.

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

| Ausstellung und Veranstaltungsreihe "Mütter des Grundgesetzes" | Pasewalk

Im Mai wird das Grundgesetz 70 Jahre alt. Vier Frauen waren an dessen Erarbeitung im Parlamentarischen Rat beteiligt. Ihnen ist die Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes" gewidmet, die im Museum der Stadt Pasewalk vom 8. März bis zum 12. Mai zu sehen ist. Der DemokratieLaden Anklam und der Förderverein des Museums der Stadt Pasewalk laden alle Interessierten herzlich zur Ausstellung und den Veranstaltungen des Rahmenprogramms ein.

Der Eintritt zur Ausstellung und für alle Veranstaltungen ist frei.

Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ erinnert an vier Frauen, die sich bei der Erstellung des Grundgesetzes vor 70 Jahren um die Gleichberechtigung der Frau verdient gemacht haben. Eine Veranstaltungsreihe vom 8. März bis zum 12. Mai 2019 stellt das
Thema Frau und Politik aus historischer sowie aus aktueller Perspektive in den Mittelpunkt.

 

Das Programm

8. März, 18 Uhr: Ausstellungseröffnung und Vortrag von Dr. Jenny Linek

Die Historikerin Jenny Linek zeigt in ihrem Vortrag zur Ausstellungseröffnung am Internationalen Tag der Frau, wer die „Mütter des Grundgesetzes“ waren und welche langfristige Wirkung ihre Arbeit im Parlamentarischen Rat für Frauen in der Bundesrepublik hatte. Auf der anderen Seite geht sie der Frage nach, in welchem Verhältnis ideologischer Anspruch und Alltag im Leben von Frauen in der DDR standen.

 

13. März, 18.30 Uhr: Filmvorführung „Die göttliche Ordnung“ (Schweiz, 2017, 96 min.)

Der mehrfach ausgezeichnete Film begleitet die Protagonistin Nora bei ihrem Kampf für die
Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz. Erst ab 1971 erhielten Frauen dort das Stimmrecht bei Volksabstimmungen. Auf unterhaltsame Weise zeigt Regisseurin Petra Volpe, dass zu Noras politischen Gegnern nicht nur Männer gehörten. Mit Marie Leuenberger, Max Simonischek u.v.m.

 

3. April, 18 Uhr: "100 Jahre Frauenwahlrecht – brauchen wir eine neue Gleichstellungsdebatte?" Vortrag von Prof. Dr. Corinna Kröber und offene Podiumsdiskussion


Die Politikwissenschaftlerin Corinna Kröber nimmt die weibliche Rolle von der Wählerschaft
über die Parlamente bis hin zu Regierung in den Blick: Wie viel und wen wählen Frauen? Welcher Anteil wird dabei von jeder Partei entsandt? Sind Frauen seltener bereit, Kandidatin zu werden als Männer? Werden Kandidatinnen seltener gewählt als Kandidaten? Im Anschluss diskutieren Karola Kapitzke, Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Pasewalk, Frauke Lietz, Frauenbildungsnetz MV, Sandra Nachtweih, Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, Susanne Sacher, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Dörte Wolff, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pasewalk, mit Ihnen über Erfahrungen aus dem beruflichen und politischen Alltag.

 

9. Mai, 18.30 Uhr: Vorführung DEFA-Spielfilm „Der Dritte“ (DDR 1972, 110 min) & Diskussion mit Filmwissenschaftler Holm Henning Freier


Eine Frau in der DDR der 1970er: Mathematikerin Margit Fließer, Mitte Dreißig, alleinstehend, Mutter zweier Kinder von zwei verschiedenen Männern, ist eine emanzipiert Frau. Zu ihrem Glück fehlen ihr jedoch der Partner, Liebe, Zärtlichkeit und ein Vater für die Kinder. Bei der Partnerwahl ist Margit entschlossen, gesellschaftliche Konventionen zu durchbrechen. Egon Günthers Film stellt im komödienhaften Ton das Emanzipations-problem in der DDR zwischen der beruflichen Gleichberechtigung der Frauen und der sie erwartenden Rolle im Privaten zur Debatte. Mit Erika Pelikowsky, Klaus Manchen, Jutta Hoffmann, Rolf Ludwig, Armin Mueller-Stahl u.v.m.

 

12. Mai, 14 Uhr: Finissage: Lesung mit der Berliner Autorin Annett Gröschner aus ihrem Buch "Berolinas zornige Töchter - 50 Jahre Berliner Frauenbewegung"


Annett Gröschners Erzählungen und Sachbücher beschäftigen sich mit dem Leben von
Frauen in Geschichte und Gegenwart. Zuletzt legte sie mit „Berolinas zornige Töchter“ eine
Geschichte der Frauenbewegung in Ost und West vor, in ihrem demnächst erscheinenden
Roman „Schwebende Lasten“ erzählt sie Geschichten von Frauen in der ostdeutschen
Schwerindustrie. Zum Muttertag und Ausstellungsende liest die Schriftstellerin und
Journalistin (Der Freitag, die taz, Theater der Zeit, u. a.) im Stadtmuseum.

 

Während der gesamten Ausstellungsdauer bietet das Museum für Schulen verschiedene Workshops, Filme und Führungen zum Thema an. Informationen und Anmeldung unter museum@pasewalk.de oder Tel. 03973 251234. Begleitend zur Ausstellung zeigt der Fotograf Peter van Heesen seine Pasewalker Frauenporträts aus der Aktion „Pasewalk lacht“.

Den Flyer zu Ausstellung und Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

| Großbritannien, die EU und der „Brexit“ – Ende mit Schrecken? | Anklam

Das Thema des Abends steht sprichwörtlich vor der Tür: Großbritannien hat entschieden, am 29. März die Europäische Union zu verlassen. Der DemokratieLaden lädt alle Interessierten herzlich ein zu Vortrag und Diskussion über Hintergründe und Perspektiven mit Dr. Pierre Gottschlich.

Im DemokratieLaden Anklam, Beginn 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei!

Im Juni 2016 entschied sich eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union. Mit dem Volksentscheid für den "Brexit" wurde ein komplizierter Verhandlungsprozess in Gang gesetzt, der bis Ende März 2019 zum endgültigen Ausscheiden Großbritanniens aus der EU führen soll. Die Austrittsverhandlungen waren jedoch von zahllosen Verzögerungen geprägt. Der schließlich mühsam erstellte Austrittsvertrag hat die politische und gesellschaftliche Zerrissenheit Großbritanniens offenbart. Vieles davon ist nur verständlich, wenn der Blick auf die innenpolitische Situation des Landes gerichtet wird.

Kurz vor dem avisierten Stichtag möchten wir auf die wechselvolle Historie der Briten in der EU zurückblicken, den Stand des "Brexit"-Prozesses umreißen, Einschätzungen zum weiteren Fortgang geben und u. a. folgende Fragen diskutieren: Wie wirkt sich das Ende der britischen EU-Mitgliedschaft insbesondere für Mecklenburg-Vorpommern aus, das bisher in hohem Maße von den auch durch das Vereinigte Königreich finanzierten Strukturförderungen im ländlichen Raum profitiert hat? Welche Wirkung geht in anderen EU-Staaten politisch vom "Brexit" aus? Welche Spielräume bestehen für die Beziehungen der EU zu Großbritannien nach dessen Austritt?

Der Referent

Dr. Pierre Gottschlich forscht und lehrt am Lehrstuhl für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit der Universität Rostock mit den Schwerpunkten Europäische Union, Asien und USA.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

| Polen vor der Europawahl – Parteien, Personen, Positionen | Löcknitz

Die Europa-Wahl steht an! Der DemokratieLaden Anklam und der Deutsch-Polnische Verein für Kultur und Integration e. V. laden alle Interessierten herzlich ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zur Situation vor der Wahl in unserem Nachbarland Polen mit Dr. Thomas Winter.

Im Burgturm Löcknitz, Schlossstraße 2a. Beginn 18 Uhr, der Eintritt ist frei.


Die politische Situation in Polen ist angespannt: Die Reformen der konservativen PiS-Regierung der letzten Jahre erzeugen Widerstände innerhalb der EU, aber auch im Land selbst. Europapolitisch entzündet sich Streit zwischen Polen und den deutschen Nachbarn vor allem hinsichtlich der Migrations- und Energiepolitik. Zur Europawahl stellen sich aus deutscher Sicht einige Fragen: Welche Ziele verfolgen polnische Parteien und Politiker im Einzelnen? Welche Fragen haben aus polnischer Sicht bei der Europawahl Relevanz, die zugleich deutsche Interessen bzw. die der Einwohner der deutsch-polnischen Grenzregion berühren? Wie verändert sich das politische Gewicht Polens in Europa, wenn Großbritannien die EU verlässt?

Der Referent:

Dr. Thomas Winter studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaft, Geschichte und Slawistik in Passau, Danzig und Warschau und wurde in Trier mit einer Arbeit zu polnischer und tschechischer Sicherheitspolitik promoviert. Winter war bis 2016 Referent der Studienstiftung des deutschen Volkes und arbeitete anschließend beim digitalen Bildungs-Startup Kiron Open Higher Education in Berlin.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Hinweis: Bitte nutzen Sie diese Veranstaltung gern in Vorbereitung auf die Vorstellungsrunde deutscher und polnischer Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl in Pasewalk am 5. April (Näheres dazu unter unter "Veranstaltungen" auf dieser Website). 

| 100 Jahre Frauenwahlrecht – Brauchen wir eine neue Gleichstellungsdebatte? | Pasewalk

Der DemokratieLaden Anklam und der Förderverein des Museums der Stadt Pasewalk laden alle Interessierten ein zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Corinna Kröber (Universität Greifswald) und Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen aus Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes" im Museum der Stadt Pasewalk.

Beginn 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

In ihrem Vortrag nimmt die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Corinna Kröber die Rolle von Frauen in der deutschen Politik aus verschiedenen Perspektiven in den Bick. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem politischen Verhalten von Frauen sowie ihren Chancen im Vergleich zu Männern: Wie viel und wen wählen Frauen? Wie viele Frauen sind in den Parlamenten in Bund, Ländern und den Gemeinden aktiv? Welcher Anteil wird dabei von jeder Partei entsandt? Sind Frauen seltener bereit, Kandidatin zu werden als Männer? Unterstützen Parteien die Kandidatur von Frauen seltener als von Männern? Werden Kandidatinnen von Wählerinnen seltener gewählt als Kandidaten? Und wie viele Frauen gibt es - neben der Kanzlerin - in der Bundesregierung und den Regierungen der Länder?

Im Anschluss haben Sie das Wort: Zusammen mit den Podiumsgästen - Karola Kapitzke, Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Pasewalk, Frauke Lietz, Frauennetzwerk MV, Sandra Nachtweih, Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, Susanne Sacher, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Dörte Wolff, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pasewalk - haben auch Sie die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen einzubringen und mitzudiskutieren.

Prof. Dr. Corinna Kröber ist Inhaberin des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaften der Universität Greifswald.

| Sie haben die Wahl! Diskussion mit deutschen und polnischen Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Europäischen Parlaments | Pasewalk

Ende Mai sind alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. Der DemokratieLaden Anklam und der Deutsch-Polnische Verein für Kultur und Integration e. V. laden mit Unterstützung der Medienpartner vom Nordkurier und Stettiner Kurier alle Interessierten ein zur Vorstellungs- und Diskussionsrunde von deutschen und polnischen Kandidatinnen und Kandidaten zur EU-Wahl. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Im Kulturforum "Historisches U", An der Kürassierkaserne 9.

Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

In das neue Europäische Parlament werden 51 Abgeordnete aus Polen und 96 aus Deutschland einziehen. Unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und die Woiwodschaft Westpommern sind durch eine nationale Grenze getrennt, aber unter dem Dach der Europäischen Union vereint - beste Voraussetzungen also, um Polen und Deutsche vor dem Hintergrund der Wahl zusammen zu bringen und mit den Kandidatinnen und Kandidatenzur Europawahl, die künftig die Interessen der Region im Europäischen Parlament vertreten wollen, über die gemeinsame Zukunft zu diskutieren.

Was steht auf dem Spiel? Mit Blick auf den deutsch-polnischen Grenzraum geht es u. a. darum, wie die Menschen in der Metropolregion Stettin künftig von der Regionalpolitik der Europäischen Union profitieren können. Wie stellen unsere Gäste sich die Zukunft in Sachen Agrar- und Wirtschaftspolitik, Energie- und Klimapolitik vor? Die EU muss Antworten auf schwierige Probleme finden: Wie sind soziale Ungleichgewichte zwischen denEU-Mitgliedstaaten auszutarieren? Was ist der Macht von Internetkonzernen entgegenzusetzen? Wie soll auf globale Migrationsbewegungen reagiert werden?

Diskutieren Sie mit und bringen Sie Ihre ganz persönlichen Fragen und Anregungen ein. Die Moderation übernimmt ein deutsch-polnisches Tandem: Gabriel Kords (Nordkurier) und Bogdan Twardochleb (Kurier Szczeciński).

Professionelle Dolmetscher übersetzen simultan und ermöglichen sowohl den deutschen wie auch den polnischen Gästen die Beteiligung am Gespräch.

 

Geladen sind:

Werner Kuhn (CDU)

Iris Hoffmann (SPD)

Niklas Nienaß (B´90/Die Grünen)

Helmut Scholz (DIE LINKE)

Dr. Hagen Brauer (AfD)

Karoline Preisler (FDP)

Arne Gericke (Bündnis C)

 

Auf polnischer Seite erwarten wir*:

N. N. (Prawo i Sprawiedliwość)

Anita Kucharska Dziedzic (Wiosna Biedroń)

Julia Zimmermann (Lewica Razem)

Ewa Dudar (Platforma Obywatelska, "Europäischen Koalition")

Jaroslaw Rzepa (Polskie Stronnictwo Ludowe, "Europäische Koalition")

 

 

*Die Namen der polnischen Kandidaten und Kandidatinnen sind noch nicht vollständig bekannt. Sie erfahren diese rechtzeitig aus dem Nordkurier und dem Stettiner Kurier. Wir werden unsere Seite regelmäßig aktualisieren.

Für Gäste aus Löcknitz und Umgebung steht zur An- und Abreise ein kostenloser Busservice zur Verfügung. Abfahrt 18.15 Uhr an der Bushaltestelle gegenüber dem Bürgerhaus.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.


| Lesung und Gespräch mit Marc Engelhardt: Ausgeschlossen. Eine Weltreise entlang Mauern, Zäunen und Abgründen | Anklam

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu Vortrag und Gespräch mit dem Journalisten Marc Engelhardt. Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem DemokratieLaden Anklam.

Im DemokratieLaden Anklam. Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Weltweit wird der Ruf nach dichten Grenzen immer lauter. Der Journalist und UNO-Experte Marc Engelhardt gehört zu den Weltreportern, die den Mauern, die Länder trennen, entlang gereist sind. In seinem Buch hat er ihre spannenden, manchmal aufwühlenden Einblicke vereint, die aber immer eines aufzeigen: Mauern sind in Beton gegossene Furcht und zementieren zugleich Ungleichheit: Reiche schützen sich vor Armen, Gewinner vor Verlierern, Regierende vor den Regierten. Dabei lenkt der neue Mauerboom davon ab, dass die wahren Probleme der Menschheit keine Grenzen kennen: Weder Klimawandel noch Terrorismus, Hunger oder Seuchen machen vor Mauern halt.

Der Journalist Marc Engelhardt (Jahrgang 1971) arbeitete mehrere Jahre für den Norddeutschen Rundfunk und die ARD-Tagesschau. Heute schreibt er u. a. für die Neue Zürcher Zeitung und die taz. Der gebürtige Schweizer lebte einige Jahre in Nairobi und beschäftigt sich als Buchautor mit Afrika, dem Klimawandel und den Folgen der Globalisierung.

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

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