Veranstaltungen

| KOMPLIMENTE aus Vorpommern und Mecklenburg – Film & Gespräch | Meiersberg

Das Veranstaltungsjahr des DemokratieLaden Anklam beginnt mit Komplimenten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu Film und Gespräch mit dem Filmemacher und einigen Protagonisten bei Lohse&Zincke in Meiersberg, Dorfstraße 151.

Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Meiersberg.

"Komplimente aus Vorpommern und Mecklenburg"

Regie: Holm-Henning Freier

In zehn kurzen Protraits geben uns ganz unterschiedliche Menschen Einblicke in ihre Lebenswelten. Für alle gilt, dass sie trotz Problemen und Widerständen eben nicht jammern, nicht lange zögern, sondern die Ärmel hochkrempeln und mit Zuversicht einfach anpacken. Da, wo sie stehen. Der Film "Komplimente" vermittelt gute Laune, denn den Protagonisten gelingt es ohne Anstrengung, Funken von Optimismus, Freundlichkeit und Tatkraft auf die Zuschauer überspringen zu lassen. Funken,die bei uns im Nordosten ein Lauffeuer guter Stimmung entzünden könnten...

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

| dokART on Tour – Dokumentarfilmabend im DemokratieLaden | Anklam

Auch in diesem Jahr wird der DemokratieLaden Anklam für einen Abend zum Kino. Zu sehen ist eine Auswahl internationaler Dokumentarfilme des Europäischen Filmfestival "dokART - films and future" 2019. Zu diesem Filmabend der besonderen Art laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Zusammenarbeit mit dem dokumentART European Film Festival.

Beginn 18 Uhr.

Mit einer Auswahl von Festivalfilmen der dokumentART - films & future im Gepäck, wird die dokART on Tour zwischen Februar und April 2020 quer durch den Osten unseres Bundeslandes und die polnische Grenzregion reisen. So bekommen alle diejenigen, die es im vergangenen Oktober nicht nach Neubrandenburg zum Filmfestival geschafft haben, die Möglichkeit, spannende und aktuelle Dokumentar-, Animations- und Spielfilme aus ganz Europa zu sehen.

Die Filme bieten eine Vielzahl an persönlichen, berührenden und humorvollen Einblicken in individuelle Lebensrealitäten und liefern Beobachtungen über globale Ereignisse, die sonst im Verborgenen bleiben. Mit dabei sind dieses Jahr auch Animationsfilme, die wir zusammen mit unserem Partnerfestival Młodzi iFilm in Koszalin ausgewählt haben. Nach dem Filmprogramm gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit Vertretern des Festivalteams.

 

Die Filme des Abends

 

KIOSK | Karolina Gołębiowska | Polen 2018 (5:18 Min.)

ARMED LULLABY | Yana Ugrekhelidze | Deutschland 2019 (8:46 Min.)

BIOTOPE | Paul Scholten | Germany | Deutschland 2018 (10:00 Min.)

ONCE IN PURPLE DUNGAREES | Benjamin Kramme | Germany 2019 (13:14 Min.)

HAMAMA & CALUNA | Andreas Anouk Muggli | Schweiz 2018 (22:40 Min.)

DEAD SEA DYING | Katharina Rabl, Rebecca Zehr | Deutschland 2019 (29:59 Min.)

 

Den Flyer mit weiteren Informationen zum gesamten Programm von dokART on tour sowie weiteren Spielorten im gesamten Landkreis finden Sie hier.

 

 

 

| Ausstellung: Władysław Bartoszewski (1922 – 2015) Widerstand – Erinnerung– Versöhnung– Kulturdialog | Pasewalk

Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. März 2020, 10 Uhr, laden Sandra Nachtweih, Kreistagspräsidentin des Landkreises Vorpommern-Greifswald und Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, die Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und der DemokratieLaden Anklam ein. Der Kurator Dr. Marcin Barcz wird in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung ist bis zum 6. April zu sehen im Landratsamt Vorpommern-Greifswald (An der Kürassierkaserne 9, 17309 Pasewalk, Haus 1 · 2. OG · Mittelflur) zu diesen Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 6-19 Uhr und Freitags 6-16 Uhr.

Eintritt frei!

Władysław Bartoszewski war als Historiker und Politiker ein unermüdlicher Kämpfer für die deutsch-polnische Versöhnung. Er überlebte das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bartoszweski unter dem kommunistischen Regime in Polen wegen seiner Opposition erneut inhaft iert. Als er sich Anfang der 1980er Jahre in der polnischen Gewerkschaft Solidarność engagierte, geriet er wieder in Haft . Nach der politischen Wende übernahm er u.a. zweimal das Amt des polnischen Außenministers. Die Ausstellung führt anhand der Themen "Widerstand", "Erinnerung", "Versöhnung" und "Kulturdialog" durch das Leben von Władysław Bartoszewski. In seiner Biografie spiegeln sich die Grausamkeiten und die Hoffnungsschimmer der deutsch-polnisch-jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Zugleich vermittelt die Ausstellung eine universelle und allgemeinverständliche Botschaft: Sie erzählt vom Widerstand eines frei denkenden Menschen gegen jede Form der Unterdrückung. Dabei erinnert sie an die Opfer von Verfolgung und zeigt, wo und wie Versöhnung trotz vergangenen Leids möglich ist. "Hätte mir jemand vor 60 Jahren gesagt, als ich gebückt auf dem Appellplatz im KZ Auschwitz stand, dass ich einmal deutsche Freunde haben werde, Bürger eines demokratischen und befreundeten Landes, hätte ich ihn für verrückt gehalten", sagte Bartoszewski 2009 in einem Interview. Zur Finissage am 6. April, 10 Uhr, laden wir Sie gesondert ein.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.