Veranstaltungen

| Ausstellung „Leseland DDR“ - Finissage mit der Schriftstellerin Helga Schubert

Die Ausstellung „Leseland DDR“ der Bundesstiftung Aufarbeitung zur SED-Diktatur lädt mit Texten, Bildern und Videos zu einer anschaulichen Zeitreise durch das Leseland DDR ein. Ein Land, dessen Obrigkeit an die Macht des geschriebenen Wortes glaubte und es zugleich fürchtete.

Zur Finissage liest die Schriftstellerin Helga Schubert aus ihrem aktuell erschienenen Buch „Luft zum Leben: Geschichten vom Übergang – mit Erzählungen von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart“.

Ob in Ostberlin, Moskau oder Mecklenburg – Helga Schubert erzählt in ihren Geschichten von Sehnsucht und Fernweh, von Aufbruch und Abschied, von Diktatur und innerer Freiheit. Lakonisch, präzise und voller Menschlichkeit geht sie dem Leben auf den Grund.

Die Ausstellung kann bis 6. Februar 2026 besucht werden.

Ort: Heimvolkshochschule Lubmin - Bildungshaus am Meer, Gartenweg 5, 17509 Lubmin
Beginn: 18 Uhr
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail: info@heimvolkshochschule; Tel: 03354-22215.

Lesung & Gespräch mit Helga Schubert. Wir freuen uns, die Schriftstellerin, Psychologin und Bundesverdienstkreuzträgerin mit ihrem aktuellen Buch „Luft zum Leben: Geschichten vom Übergang – mit Erzählungen von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart“ zu Gast zu haben und auf das Gespräch mit ihr und Ihnen, nicht zuletzt über die Bedeutung von Büchern in Ihrem Leben.

»Es gibt immer einen Ausweg in eine Rettung, es gibt immer einen Übergang in eine vorher unsichtbare unvorstellbare Lösung.«

Eine Frau flaniert in den frühen Achtzigerjahren nach Feierabend durch Ostberlin, weil sie einmal nicht als Erste zuhause sein möchte. In Moskau soll eine Schriftstellerin die Primaballerina Ulanowa portraitieren, wartet tagelang auf ein Treffen und erlebt dann Unverhofftes. Ein Kind atmet zum ersten Mal ein, eine Großmutter zum letzten Mal aus. Und eine Frau in den mittleren Jahren versucht, mit einer Krebsdiagnose umzugehen.

Von Sehnsucht und Fernweh, von Diktatur und innerer Freiheit, vom Menschsein und Menschbleiben erzählen diese Geschichten. So treffsicher, so lakonisch kann nur Helga Schubert dem Leben auf den Grund gehen.

Die Ausstellung „Leseland DDR“ ist ein Beitrag zur Kulturgeschichte der SED-Diktatur, zugleich eine Anregung für Jung und Alt, nach dem Besuch die alten Bücher aufzuschlagen, um die Geschichte der DDR im Spiegel ihrer Literatur (neu) zu erkunden.

Wie war Lesen in der DDR – zwischen Förderung, Kontrolle und Zensur? Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Frage zu erkunden. Auf 20 reich bebilderten Tafeln wird gezeigt, welche Rolle Bücher und Zeitschriften im Alltag der DDR spielten und wie Literatur Grenzen überwinden konnte. Sie zeigt auch, wie DDR-Literatur in der Gegenwart wahrgenommen wird und welche Impulse sie bis heute geben kann.

Den Flyer zur Lesung finden sie hier
 

| „Den Faschismus mit Stumpf und Stiel ausgerottet? Das antifaschistische Selbstverständnis der DDR und die lange Geschichte des Judenhasses"

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Historiker und Autor Sebastian Voigt

Ort: Volkshochschule Vorpommern-Greifswald Arbeitsstelle Pasewalk, Gemeindewiesenweg 8
Beginn: 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat. Doch was war darunter konkret zu verstehen? Welche Faschismusdefinition lag diesem Anspruch zugrunde, und welche Rolle spielte dabei der Antisemitismus?

Der Vortrag geht diesen Fragen nach und beleuchtet, wie in der DDR über Nationalsozialismus, Faschismus und die Ermordung der Jüdinnen und Juden gesprochen wurde - und ebenso, wo Themen ausgeblendet, relativiert oder anders als in der Bundesrepublik gewichtet wurden.

Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zu einer offenen Diskussion - auch darüber, was historische Analysen des Antisemitismus für den heutigen Umgang mit Judenhass bedeuten können. Die Moderation übernimmt der Historiker Dr. Marco Nase.

Dabei wird auch der erinnerungspolitische Umgang mit der Shoah in den Blick genommen, einschließlich der Spannungen zwischen antifaschistischem Anspruch und real existierendem Antisemitismus.

Eingeordnet werden diese Aspekte in die lange Geschichte des Judenhasses, die weit vor dem Nationalsozialismus beginnt: vom antiken Antijudaismus über den christlichen Judenhass des Mittelalters bis hin zum bürgerlich-politischen Antisemitismus des 18. und 19. Jahrhunderts, der ideologisch in der Wannseekonferenz kulminierte und in Auschwitz seinen Höhepunkt fand.

Die Aktualität des Themas zeigt sich angesichts des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel und der seither weltweit zu beobachtenden Verschärfung antisemitischer Gewalt. Anschläge wie in Brüssel, Paris oder Halle, aggressive Angriffe auf jüdisches Leben in Europa und offene antisemitische Mobilisierungen bis in die Mitte der Gesellschaft machen deutlich, dass Judenhass kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist, sondern eine fortdauernde Herausforderung darstellt.

Referent: PD Dr. Sebastian Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München – Berlin, und Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Autor zahlreiche Bücher und Aufsätze, darunter Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?, Stuttgart 2023, 2. Auflage 2024; Lizenzausgabe bei mehreren Landeszentralen für politische Bildung

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| „Den Faschismus mit Stumpf und Stiel ausgerottet? Das antifaschistische Selbstverständnis der DDR und die lange Geschichte des Judenhasses

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Historiker und Autor Sebastian Voigt

Ort: Stadtgeschichtliches Museum Wolgast
Beginn: 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat. Doch was war darunter konkret zu verstehen? Welche Faschismusdefinition lag diesem Anspruch zugrunde, und welche Rolle spielte dabei der Antisemitismus?

Der Vortrag geht diesen Fragen nach und beleuchtet, wie in der DDR über Nationalsozialismus, Faschismus und die Ermordung der Jüdinnen und Juden gesprochen wurde - und ebenso, wo Themen ausgeblendet, relativiert oder anders als in der Bundesrepublik gewichtet wurden.

Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zu einer offenen Diskussion - auch darüber, was historische Analysen des Antisemitismus für den heutigen Umgang mit Judenhass bedeuten können. Die Moderation übernimmt der Historiker Dr. Marco Nase.

Dabei wird auch der erinnerungspolitische Umgang mit der Shoah in den Blick genommen, einschließlich der Spannungen zwischen antifaschistischem Anspruch und real existierendem Antisemitismus.

Eingeordnet werden diese Aspekte in die lange Geschichte des Judenhasses, die weit vor dem Nationalsozialismus beginnt: vom antiken Antijudaismus über den christlichen Judenhass des Mittelalters bis hin zum bürgerlich-politischen Antisemitismus des 18. und 19. Jahrhunderts, der ideologisch in der Wannseekonferenz kulminierte und in Auschwitz seinen Höhepunkt fand.

Die Aktualität des Themas zeigt sich angesichts des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel und der seither weltweit zu beobachtenden Verschärfung antisemitischer Gewalt. Anschläge wie in Brüssel, Paris oder Halle, aggressive Angriffe auf jüdisches Leben in Europa und offene antisemitische Mobilisierungen bis in die Mitte der Gesellschaft machen deutlich, dass Judenhass kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist, sondern eine fortdauernde Herausforderung darstellt.

Referent: PD Dr. Sebastian Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München – Berlin, und Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Autor zahlreiche Bücher und Aufsätze, darunter Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?, Stuttgart 2023, 2. Auflage 2024; Lizenzausgabe bei mehreren Landeszentralen für politische Bildung

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: 

| Stadt | Bau | Mensch - Anklamer Stadtgeschichte selbst erzählt, Teil 1: Die 50er bis 80er Jahre

Wann: Dienstag, 21. April, 18 Uhr

Ort: RITZ, Peenstraße 1a

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Demokratieladen Anklam/LpB MV und des Museums am Steintor der Hansestadt Anklam.

Wie wurde Anklam nach Krieg und Zerstörung neu gedacht? Welches Menschenbild stand hinter dem Wiederaufbau? Welche Vorstellungen von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Gemeinschaft prägten die Stadt?
Unsere Veranstaltung lädt dazu ein, den Wiederaufbau Anklams nach 1945 nicht nur als Baugeschichte, sondern vielmehr als gesellschaftliches Projekt zu betrachten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich das sozialistische Verständnis vom „neuen Menschen“ städtebaulich niederschlug in Wohnformen, Nachbarschaften, Arbeitswegen, öffentlichen Räumen und der Organisation des Alltags.

Vortrag und Rückblick von und mit Architektin Susann Milatz und Historiker Christoph Wunnicke.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Mitreden und Austauschen!

Bereits die frühen Wiederaufbaupläne ab 1949 zeigen, wie ambitionierte Entwürfe und materielle Mängel und Notwendigkeiten ineinandergreifen. Mal in gemauerter Architektur mit historischen Zitaten, mal normiert im industriellen Wohnungsbau. Der Übergang von handwerklichen Bauten zu seriellen Bauweisen veränderte nicht nur das Stadtbild, sondern auch das soziale Leben.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Stadtgeschichte, Architektur und das alltägliche Leben in Anklam interessieren. Vor allem aber an jene, die selbst noch Erinnerungen an bauliche Veränderungen haben und daran, wie sich das Leben durch die Entstehung von Kindergärten, Schulen, Kaufhallen, Gaststätten, Wohnblocks, Betrieben oder genossenschaftliches Bauen in den unterschiedlichen Phasen änderte.

Der Historiker Christoph Wunnicke erinnert in zwei kurzen Vorträgen an die Zeit in Anklam in den 50er und 60er sowie den 70er und 80er Jahren. Er wird begleitet von der Architektin Susann Milatz. Die gebürtige Anklamerin ist aktuell mit der städtebaulichen Rahmenplanung für die Innenstadt beauftragt und wird einen kurzen bebilderten Rückblick und eine fachliche Einordnung geben.

Neben Ihren Erinnerungen und Geschichten sind wir auch sehr an Ihren privaten Fotos und anderen Zeitzeugnissen interessiert, bspw. von Richtfesten, Wohnungsbezügen oder Schuleinführungen, die insbesondere die Zeit der Aufbaujahre dokumentieren. Sie würden ggf. auch den Bestand des Museums am Steintor bereichern.

Ausblick: STADT | MENSCH | BAU – Teil 2: Die 90er Jahre bis heute

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier

| Das Grundgesetz: Ein Provisorium mit Ewigkeitsklausel

Am 23. Mai begeht das Grundgesetz seinen 77. Geburtstag. Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam auf die Entstehung des Grundgesetzes zurückzublicken, eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.
Es diskutieren die Politikwissenschaftler Prof. em. Dr. Jakob Rösel und Dr. Pierre Gottschlich (Uni Rostock).
Diskutieren Sie mit!

Am 28. April, 18 Uhr, im Kulturzentrum in Jarmen, Rosenstraße 5

Der Eintritt ist frei, Imbiss inklusive!

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kulturbrücke Peene-Tollense e.V.

Blick zurück, Blick nach vorn

Als das Grundgesetz 1949 verabschiedet wurde, galt es als Provisorium, welches absehbar von einer neuen Verfassung für ganz Deutschland abgelöst werden sollte. Schon damals war es nicht ganz widerspruchsfrei, gab und gibt es doch im Grundgesetz in Artikel 79 die berühmte Ewigkeitsklausel, welche bestimmte Kernbestände wie den Bezug auf die Menschenwürde vor Änderungen schützt.

Nach mehr als einem Dreivierteljahrhundert ist das Grundgesetz immer noch die geltende Verfassung unseres Landes. Das einstige Provisorium hat sich in vielerlei Hinsicht als Erfolgsgeschichte erwiesen. In der Bundesrepublik hat es für Wirtschaftswunder und Wohlstand gesorgt, eine liberale Gesellschaft ermöglicht und war 1989/90 der juristische Schlüssel zur deutschen Einheit. Doch warum gab es im Zuge der Wiedervereinigung keine neue, gesamtdeutsche Verfassung, obwohl dies nach Artikel 146 eigentlich vorgesehen war? Und ist es für die Legitimität des Grundgesetzes ein Problem, dass es weder 1949 noch 1990 durch ein Referendum bestätigt wurde?

Heute stellen die Veränderungen des 21. Jahrhunderts das Grundgesetz vor neue Herausforderungen, auf die Antworten gefunden werden müssen: Gelten Grundrechte auch im digitalen Raum? Wie können Föderalismusblockaden und Repräsentationsdefizite im politischen System verringert werden? Und muss das Grundgesetz sich besser vor Krisen und möglichen populistischen Übergriffen schützen? 

Über diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen und den Politikwissenschaftlern Prof. em. Dr. Jakob Rösel und Dr. Pierre Gottschlich diskutieren.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| Lassaner Mosaik I | Stadtgeschichte selbst erzählt - Die 1950er und 1960er Jahre & Einweihung der Dauerausstellung „Lassaner Mosaik – hinter offenen Türen“

Ort: Schützenhaus in Lassan, Anlage 1
Beginn: 19 Uhr, ab 18 Uhr wird ein Imbiss angeboten.
Der Eintritt ist frei.

Nach den Erinnerungen an Zeiten von Flucht und Vertreibung in der Veranstaltung zum Kriegsende in Lassan im Jahre 2024 möchten wir mit allen Interessierten ein neues Kapitel der Lassaner Stadtgeschichte und der Region aufschlagen: Die 50er und 60er Jahre.

Geschichten und Erinnerungen von Zeitzeugen sind willkommen.
Ob persönliche Erinnerungen, überlieferte Familiengeschichten, Fotos oder Fragen zur Geschichte – alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind mit ihren Beiträgen herzlich eingeladen, das Bild jener Zeit lebendig zu halten und den Abend interessant mitzugestalten. Die Einführung in die Ereignisse dieser Zeit und die Moderation übernimmt der Historiker Christoph Wunnicke.

Nach der Gründung der DDR wurde Lassan rasch in die neuen politischen Strukturen eingebunden. Im Jahr 1949 unterstützten Lassaner auf Versammlungen die Annahme der Verfassung, 1950 erfolgte im Zuge der Verwaltungsreform die Zuordnung zum Kreis Anklam.  1951 erschütterte der Tod dreier Jungen im Eis der Peene die Stadt. Seit 1952 entstanden LPGs wie „Solidarität“ in Lassan, „Neues Leben“ in Pulow oder „7. Oktober“ in Buggenhagen. Die PGH der Bäcker „Gute Qualität“ erfüllte ihre Pläne, HO- und Konsum-Läden sicherten die Versorgung. Fischerei blieb im Rahmen der Fischereiproduktionsgenossenschaft bedeutend, Produkte aus Lassan versorgten die Ferienheime an der Ostsee. Naturereignisse wie das Sturmhochwasser von 1957 mit Deichdurchbrüchen erinnerten an die Verwundbarkeit der Küstenregion. Gleichzeitig war Lassan in internationale sozialistische Kontakte eingebunden, etwa 1966 bei der deutsch-bulgarischen Freundschaftswoche. In den 1960er-Jahren trat „Traktor Lassan“ im FDGB-Pokal an.

Die Ausstellung „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“

Vor Beginn der Veranstaltung, ab 18 Uhr, sind alle herzlich eingeladen, die Ausstellung „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“ anzuschauen. Sie wurde erstmals 2019 in der Johanniskirche in Lassan präsentiert. Nun findet die Ausstellung in der Galerie im Lassaner Schützenhaus einen dauerhaften Platz. Eine nächste Gelegenheit für einen Besuch bietet sich zu Kunst:Offen am Pfingstwochenende vom 23. bis 25. Mai von 10- 18 Uhr.

Die Ausstellung initiierten der Kunsthistoriker Dr. Daniel Stemmrich und der Künstler Bernd Riehm. Die Zeitzeugen-Interviews, die Daniel Stemmrich mit einigen der ältesten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt geführt hat, sind teilweisen in Lassan oder der Umgebung geboren, andere sind hierher geflüchtet. Allen gemeinsam ist, dass sie heute in Lassan ihr zu Hause, ihre Heimat haben. Ihre Erinnerungen an das Kriegsende werden in Textauszügen präsentiert und im Katalog veröffentlicht. Der visuelle Fokus liegt auf den sensiblen Fotografien der Zeitzeugen und ihrer privaten Umgebung von Bernd Riehm.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| Im Herzen Europas: Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseeraum zwischen Trump und Putin

Eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit unseren Experten Prof. em. Dr. Jakob Rösel,
Prof. Jörn Happel und Dr. Pierre Gottschlich.

Ort: Lohse & Zincke, Dorfstraße 151, in 17375 Meiersberg
Beginn 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Ostseeraum stellen auch Mecklenburg‑Vorpommern und speziell auch die Region Vorpommern vor neue strategische Herausforderungen. Zwischen den globalen Machtansprüchen der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump und den fortgesetzten Einflussbestrebungen Russlands unter Präsident Wladimir Putin verändert sich das politische Umfeld, in dem unser Bundesland agiert.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Thema der Veranstaltung ist, wie internationale Spannungen und Machtkämpfe regionale Handlungsspielräume beeinflussen – von Energiepolitik und maritimer Sicherheit über wirtschaftliche Abhängigkeiten bis hin zu Fragen europäischer Zusammenarbeit.

Wir möchten mit Ihnen unter anderem diese Fragen diskutieren: Welche Rolle können Deutschland und Mecklenburg‑Vorpommern in einem zunehmend militarisierten und polarisierten Ostseeraum einnehmen? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Antworten können wir geben, um Verwundbarkeiten und Risiken zu reduzieren, zugleich Stabilität und Zukunftsfähigkeit für unser Bundesland und darüber hinaus zu sichern? Und last but not least: Was bedeutet das für Vorpommern und die deutsch-polnische Grenzregion?

Es diskutieren mit Ihnen der Politikwissenschaftler Jakob Rösel (emeritierter Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Rostock) und der Historiker Jörn Happel (Professor für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg). Die Moderation übernimmt Pierre Gottschlich (Zentrum für Eurasische Studien an der Universität Rostock).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

| Im Herzen Europas: Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseeraum zwischen Trump und Putin

Eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit unseren Experten Prof. em. Dr. Jakob Rösel,
Prof. Jörn Happel und Dr. Pierre Gottschlich.

Ort: Regionalgeschichtliches Museum Wolgast, Rathausplatz 6
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Ostseeraum stellen auch Mecklenburg‑Vorpommern und speziell auch die Region Vorpommern vor neue strategische Herausforderungen. Zwischen den globalen Machtansprüchen der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump und den fortgesetzten Einflussbestrebungen Russlands unter Präsident Wladimir Putin verändert sich das politische Umfeld, in dem unser Bundesland agiert.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Thema der Veranstaltung ist, wie internationale Spannungen und Machtkämpfe regionale Handlungsspielräume beeinflussen – von Energiepolitik und maritimer Sicherheit über wirtschaftliche Abhängigkeiten bis hin zu Fragen europäischer Zusammenarbeit.

Wir möchten mit Ihnen unter anderem diese Fragen diskutieren: Welche Rolle können Deutschland und Mecklenburg‑Vorpommern in einem zunehmend militarisierten und polarisierten Ostseeraum einnehmen? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Antworten können wir geben, um Verwundbarkeiten und Risiken zu reduzieren, zugleich Stabilität und Zukunftsfähigkeit für unser Bundesland und darüber hinaus zu sichern? Und last but not least: Was bedeutet das für Vorpommern und die deutsch-polnische Grenzregion?

Es diskutieren mit Ihnen der Politikwissenschaftler Jakob Rösel (emeritierter Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Rostock) und der Historiker Jörn Happel (Professor für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg). Die Moderation übernimmt Pierre Gottschlich (Zentrum für Eurasische Studien an der Universität Rostock).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa

Ort: Gutshaus Ramin, 4. Juni 2026,
Beginn: 19:00 Uhr,
Der Eintritt ist frei, Imbiss inklusive.

Alle Beiträge werden simultan jeweils in deutsche und polnische Sprache übersetzt.

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Kai-Olaf Lang und Prof. Dr. Inga Iwasiów

Was passiert, wenn demokratisch gewählte Regierungen beginnen, die Grundlagen von Rechtsstaat und Demokratie zu verschieben? Diese Frage ist längst Realität - in Europa, in den USA und besonders deutlich in Polen. Seit dem Regierungswechsel 2023 steht Polen vor der schwierigen Aufgabe, den Rechtsstaat wiederherzustellen. Zugleich ist Polen ein zentraler Akteur für die Sicherheit Europas.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit unseren Experten über diese und andere Fragen zu diskutieren und den Blick auf Polen, Deutschland und ihre Verantwortung in einem sich wandelnden Europa zu schärfen.

Während der PiS- Regierung (2015-2023) gerieten Justiz und Verfassungsgericht unter politischen Einfluss, öffentliche Medien verloren ihre Unabhängigkeit, die Europäische Union reagierte mit Verfahren und Sanktionen. Seit dem Regierungswechsel 2023 steht Polen vor der schwierigen Aufgabe, den Rechtsstaat wiederherzustellen. Gleichzeitig bleibt offen, wie stabil dieser Kurs ist - und was ein mögliches Comeback der PiS bedeuten würde. Zugleich ist Polen ein zentraler Akteur für die Sicherheit Europas. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen und Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen stellen das Land vor grundlegende strategische Entscheidungen: Welche Rolle werden die USA künftig spielen? Wie wichtig wird Europa für Polens Sicherheit? Und was heißt das für Deutschland als Nachbar, EU-Partner und Verbündeten an der NATO-Ostflanke?

Unsere Referenten:

Kai-Olaf Lang, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Experte für Mittel- und Osteuropa sowie deutsch-polnische Beziehungen.

Inga Iwasiów, Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Publizistin aus Stettin, zählt zu den prägenden intellektuellen Stimmen Polens. Sie verbindet akademische Arbeit mit gesellschaftspolitischem Engagement und wurde im Umfeld des Strajk Kobiet zu einer wichtigen Stimme für Frauenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - insbesondere während der Regierungszeit von Prawo i Sprawiedliwość.

Im Gespräch analysieren sie die Lage Polens nach dem Regierungswechsel und laden Sie dazu ein.

Diskutieren Sie mit - über Demokratie, Sicherheit und Europas Zukunft.? 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| „Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt“

Autorenlesung & Gespräch mit Annette Schuhmann und Frank Wilhelm

Ort: Lohse & Zincke, Dorfstraße 151, Meiersberg
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die Historikerin und Autorin Dr. Annette Schuhmann liest aus ihrem aktuellen Buch. Mit ihr ins Gespräch kommt der Journalist und Autor Dr. Frank Wilhelm.

Die Veranstaltung geht der Frage nach, ob es heute, über 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, noch immer so etwas wie eine „Ost-Identität“ gibt und lädt zur Diskussion mit alle Gästen ein.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam/LpB MV in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

Mit ihrem Buch fügt die Historikerin Dr. Annette Schuhmann der intensiven Debatte um eine „Ost-Identität“ eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie „anders“ die Frauen der DDR sind. Hierfür versammelt sie dreizehn Porträts ostdeutscher Frauen: Arbeiterinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Frauen, die in den Westen geflüchtet sind ebenso wie Frauen, die geblieben sind, nicht zuletzt Frauen der Nachwendegeneration. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Ostdeutschlands. Grundlage der Porträts sind biografische Interviews mit Frauen verschiedener Generationen, Berufe und Lebensläufe. Spannend und tiefgründig zugleich zeigt Annette Schuhmann, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen prägen und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation erwächst.

Im Anschluss an die Lesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, über ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven und Fragen zu weiblichen Lebenswegen und -weisen in der DDR zu berichten und nicht zuletzt darüber ins Gespräch zu kommen, für wie relevant die Frage gehalten wird, ob und wie anders Ost-Frauen sind und welche Bedeutung das für unser heutiges Zusammenleben hat.

Dr. Annette Schuhmann, geboren 1960 in Ost- Berlin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) und dort seit 2008 leitende Redakteurin des Magazins zeitgeschichte.online. Ihre Beiträge zur Alltagsgeschichte der DDR und auch zu ihrer eigenen Biografie erscheinen in der ZEIT.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: